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Dass kein Weg mehr an ICC Workflows vorbeiführt sieht man alleine schon
an der neuen Creative Suite von Adobe. Diese muss hier ganz klar als
vorbildlich gelobt werden. Hier werden sämtliche Profileinstellungen
für alle CS Programm in einer Datei zusammenfasst und können so einmal
eingestellt einfach ausgewählt werden.
Warum Color Management? Was bringt einem Color Management? Ich habe
kein Geld für Color Management! So sieht heutzutage noch viel zu oft
die Standardreaktion bei der Frage ob Color Management eingesetzt wird
aus.
Ziel von Color Managament ist nach Meinung Vieler die Möglichkeit z.B.
eine Aufnahme des Fotografen 1 zu 1 von der Druckerei zurück zu
erhalten und es visuell keinen Unterschied macht ob man die Szene nun
Original oder auf dem Foto betrachtet.
Dass dies nur unter Laborbedingungen funktioniert und es Unterschiede
allein schon beim Wechsel von RGB auf CMYK Daten geben muss, und
darüber hinaus noch die unterschiedlichsten Geräteeigenschaften
hinzukommen, leuchtet den meisten noch ein.
Ja wie werde Sie jetzt sagen? Mein Kontraktproof
meines Tintenstrahldruckers sieht aber aus wie das Ergebnis das uns die
Druckerei geliefert hat.
Wenn Sie diesen Punkt erreicht haben, sind Sie auch schon am Ziel
unserer Anstrengungen angekommen und haben mit hoher Wahrscheinlichkeit
einen gut funktionierenden ICC Workflow bei dem z.B. iQueue eingesetzt
wird. Dieses Programm nimmt die Profilkonvertierung aus der Hand der
Programme und ermöglicht es die Konvertierung zentral zu
automatisieren, da viele den hohen Aufwand scheuen die einzelnen
Programme auf die Verarbeitung von Profilen einzustellen.
Ziel des Standard Color Management Workflows ist es heute eine
Reproduktion für eine späteren Offsetdruck zu erzeugen. Dies bedeutet
für uns automatisch einen festgelegten Farbraum für unsere CMYK Daten.
Color Management ermöglicht es uns nun, dass bestmögliche Ergebnis zu
erhalten, wenn die fotografische Aufnahme oder der Scan in unseren
Zielfarbraum gewandelt und weiterverarbeitet wird.
Dieser Zielfarbraum ist der rote Faden an dem sich alle beteiligten
Geräte orientieren ohne erneut die Daten selbst anzutasten.
So z.B. die Berechnung der Anzeige am Bildschirm welche im Hintergrund
der Applikation erfolgt. Hier wird unser CMYK Offsetprofil in den
Zielfarbraum des Monitors bestmöglich konvertiert um einen
realistischen Farbeindruck der Daten am Bildschirm zu erhalten. Als
nächstes könnte z.B. eine Standkontrolle auf einem schnellen
Farblaser Drucker erfolgen. Hier werden unsere CMYK Offsetdaten in den
Zielfarbraum des Farblaserdruckers konvertiert um wiederum das
bestmögliche Ergebnis auf diesem Ausgabesystem zu erhalten. Gefällt das
Ergebnis wird ein Kontraktproof erstellt der das spätere
Druckergebnis durch Color Management wiederum bestmöglich reproduziert.
Viele werden jetzt zu Recht einwenden bestmöglich ist aber nicht gut
genug. Was nützt mir das bestmögliche Ergebnis, wenn der Proof doch
wieder vom späteren Druck differiert?
An dieser Stelle ist es entscheidend über Qualität zu sprechen, also
das Arbeiten in vorher festgelegten Toleranzen und Grenzen.
Mit dem Fogra Medienkeil erhalten wir die Möglichkeit in diesen
Toleranzen zu arbeiten, und den Qualitätsansprüchen die uns die Fogra
und die Druckverbände vorgeben zu entsprechen.
Jeder der diesen Qualitätsansprüchen schon genügt wird in der Lage sein
qualitativ hochwertige Arbeit zu liefern und selbstständig eigene
Qualitätsansprüche zu definieren und vermarkten zu können.

 

 

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